Der Hund muss eine gelegte Spur absuchen.

Für die Fährtenarbeit ist ein geeigneter Untergrund wichtig. Gut ist z.B. eine Wiese, die möglichst nicht von anderen Hunden besucht wird (also etwas außerhalb, und nicht mitten im Ort). Das ist wichtig, weil der Hund ansonsten durch die vielfältigen Gerüche anderer Hunde vom eigentlichen Ziel abgelenkt wird.

Auf dieser Wiese wird nun eine Spur gelegt. Das macht man, indem man einfach über die Wiese geht. Üblicherweise läuft man eine Strecke geradeaus, um dann in einem 90°-Winkel abzubiegen und wieder weiter geradeaus zu laufen.

Zu Beginn kann man mit ganz kleinen Schritten gehen und mit den Schuhsohlen über die Wiese “schlurfen”, sodass der Hund den Geruch einfach finden kann. Es hilft auch, in gewissen Abständen ein Leckerchen abzulegen, um die Motivation des Hundes aufrecht zu erhalten.

Je besser der Hund die Fährtenarbeit beherrscht, desto weniger Leckerchen brauchen Sie. Bei Legen der Spur können Sie zu normalem Gehen wechseln, und können sogar, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, größere Schritte machen. Die Spur insgesamt kann ebenfalls verlängert werden, je nachdem, wie gut der Hund seine Fährtenarbeit macht und wie hoch der Schwierigkeitsgrad sein soll.

Vorsicht: Bitte immer darauf achten, dass der Hund Spaß dabei hat. Wird er überfordert oder übt man zu lang, kann er die Lust daran verlieren.